

Reis ist eine der ältesten Kulturpflanzen der Welt und heute neben Weizen die am weitesten verbreitete Getreideart. In Asien ist Reis das Hauptnahrungsmittel. Die Ursprünge liegen in Südostasien und China, wo er seit mehr als 5.000 Jahren angebaut wird. Hauptanbaugebiete sind China, Japan, Südostasien sowie die USA und Teile Europas (Spanien, Italien, Frankreich).
Reis ist ein kohlehydratreiches, aber fettarmes Lebensmittel und deshalb leicht verdaulich. Im Gegensatz zu Fett werden Kohlehydrate von den körpereigenen Enzymen schnell zerlegt und in rasch verfügbare Energie gespeichert. Darüberhinaus liefern Kohlehydrate nur halb so viele Kalorien wie Fett. Daneben enthält Reis u. a. auch Protein, Calcium, Phosphor und Kalium.
Reis wird anhand der Körner in 3 Gruppen eingeteilt:
Langkornreis hat eine Länge von 6 bis 8 mm und eine Dicke von 1,2 bis 1,6 mm. Er hat einen harten und glasigen Kern. Gekocht ist er trocken und körnig.
Mittelkornreis ist 5 bis 6 mm lang und 1,5 bis 2,5 mm dick. Der Kern ist kalkig und wird beim Kochen weich. Mittelkornreis nimmt Flüssigkeit sehr gut auf.
Rundkornreis ist bis zu 5 mm lang und mindestens 2 mm dick. Der Kern ist ebenfalls kalkig und wird beim Kochen weich und klebrig.